Apple hat am Freitag nun auf einer Pressekonferenz dargestellt, dass iPhone 4 keinen Designfehler hat, aber man liebt seine iPhone 4 Nutzer und schenkt jedem einen kostenlosen Bumper.

Ab Ende dieser Woche können iPhone 4-Käufer über apple.com eine Hülle für ihr iPhone bestellen, die ihnen kostenlos zugesandt wird. Wer schon einen Bumper gekauft hat, bekommt das Geld zurückerstattet. Damit soll der Empfangsbalkenschwund beim iPhone 4 eingedämmt werden. Zusätzlich wurde die Berechnung der Empfangsstärke durch das Update von iOS 4 geändert.

Einen Designfehler beim iPhone 4 verneint Steve Jobs aber und weist darauf hin, dass es sich um ein branchenweites und noch ungelöstes generelles Smartphone-Problem handelt. Um das zu belegen hat Apple zahlreiche andere Smartphone Modelle getestet und die Ergebnisse auf der Pressekonferenz dargestellt. Zusätzlich hat man beim eigenen Support nachgeforscht und dabei festgestellt, dass die Rückläuferquote des iPhone 4 deutlich niedriger ist als beim iPhone 3GS.

Einen Fehler gesteht Apple aber trotzdem. Man hätte die Kunden besser aufklären müssen, dass es allgemeine Empfangsproblematik bei schlecht versorgten Gebieten geben kann. Steve Jobs betonte auch, dass es dafür weder eine Softwarelösung noch eine Hardwareänderung geben wird.

Falls ein iPhone 4 Käufer trotz des kostenlosen Bumpers mit dem Empfang unzufrieden ist, dann kann das iPhone 4 innerhalb von 30 Tagen nach Kauf zurückzugeben werden und erhält den vollen Kaufpreis zurückerstattet.

Falls ihr die Pressekonferenz von Apple noch mal anschauen wollt, dann klickt hier, oder scrollt schaut euch die Youtube Version von DeAchtergrondNL an:

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Zusätzlich hat Apple auch noch zwei Webseiten online gestellt, in dem die Empfangsprobleme andere Smartphones dargestellt werden und auch ein kleiner Einblick in die eigenen Antennendesign- und Testlaboratorien gewährt wird.

Die anderen Smartphone Hersteller wollen natürlich Apples Behauptungen nicht so stehen lassen. Als einer der ersten antwortete Nokia auf Engadget.com:

Die beiden CEOs von RIM haben auch schon auf Apples Behauptung auf Crackberry geantwortet: