Ganz Deutschland stürzt sich auf das neue iPhone 4, auch wenn man seit heute 10 Uhr nur seine Vorbestellung abgeben kann. Dabei hat Apple heute seinem mini eine Generalüberholung verpasst.

Schon äußerlich hat sich der Mac mini herausgeputzt und passt sich der aktuellen Mac Linie an. Weg mit dem Plastik, her mit dem Aluminium Unibody Gehäuse. Geschrumpft ist der Mac mini auch noch. Rund zwei Zentimter weniger in der Höhe lässt den alten Mac mini wie ein Riese wirken.

Wie sagt man noch so schön: Die inneren Werte Zählen. Das gilt natürlich auch beim Mac mini. Im neuen Mac mini schlummern Intel Core 2 Duo Prozessoren mit 2,4 Gigahertz oder 2,66 Gigahertz. Schade, es sind nicht die Nachfolger Core i3 oder i5 verbaut worden. Dafür spendiert Apple seinem Zwerg ein Nvidia GeForce 320M mit 256 Megabyte Grafikspeicher, welcher per Mini Displayport ein Bild mit einer maximalen Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkte  auf den Monitor zaubert. Wer seinen Mac mini lieber per HDMI anschliessen will, der bekommt eine maximale Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkte auf sein Display. Klasse ist, dass man nun durch Verwendung von HDMI auch den Ton nun ohne extra Kabel an seinen großen Fernseher oder Heimkino Anlage übergeben kann.

Erstmals hält ein SD-Kartenslot Einzug bei Apples kleinsten. Dieser wurde auf die Rückseite zu den anderen Anschlüssen gelegt. Wo wir schon bei den Anschlüssen sind: vier USB 2.0, ein Firewire 800. Wer seinen alten Monitor mit DVI noch mit dem Mac mini betreiben will der kann es mit dem im Lieferumfang enthaltenen HDMI auf DVI Adapter tun.

Von Haus aus sind beide Modelle mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher bestückt, die man auf bis zu acht erweitern kann. Das erweitern kann der Anwender nun wesentlich einfacher ohne zur Hilfenahme einer Spachtelkelle. Der Boden des Mac minis kann sehr einfach abgenommen werden. Eure Daten werden nun entweder auf einer 320 Gigabyte oder auf einer 500 Gigabyte Festplatte Platz finden.

Natürlich hat Apple auch den Mac mini Server auch gleich mit aktualisiert. Einziger Unterschied zu seinen “normalen” Mac mini Brüdern ist, dass der Server Variante wieder das interne Superdrive fehlt.

Mac mini in Zahlen:

Der Mac mini kostet in der Grundkonfiguration 809 Euro inkl. Urheberrechtsabgabe und MwSt. (666,18 Euro exkl. Urheberrechtsabgabe und MwSt.). Dafür bekommt ihr:
– einen 2.4 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3 MB geteiltem Cache;
– 2 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 8 GB;
– ein slot-load 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) optisches Laufwerk;
– eine 320 GB Serial ATA Festplatte (5400rpm);
– NVIDIA GeForce 320M integrierter Grafikchip;
– 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;
– ein Gigabit Ethernet Anschluss;
– vier USB 2.0 Anschlüsse;
– einen FireWire 800 Anschluss;
– einen HDMI Anschluss und einen Mini DisplayPort
– HDMI auf DVI-Videoadapter;
– kombinierter optisch-digitaler Audioeingang / Audioeingang (Mini), und
– kombinierter optisch-digitaler Audioausgang / Kopfhörerausgang (Miniklinke).

Der Mac mini mit Mac OS X Snow Leopard Server für 1.149 Euro inkl. MwSt. (965,55 Euro exkl. MwSt.) verfügt über:
– einen 2.66 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3 MB geteiltem Cache;
– 4 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 8 GB;
– zwei 500 GB Serial ATA Festplatten (7200rpm);
– NVIDIA GeForce 320M integrierter Grafikchip;
– 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;
– ein Gigabit Ethernet Anschluss;
– vier USB 2.0 Anschlüsse;
– einen FireWire 800 Anschluss;
– einen HDMI Anschluss und einen Mini DisplayPort
– HDMI auf DVI-Videoadapter;
– kombinierter optisch-digitaler Audioeingang / Audioeingang (Mini), und
– kombinierter optisch-digitaler Audioausgang / Kopfhörerausgang (Miniklinke).