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Test: Beats Studio 2.0 – Druckvoller Promi-Kopfhörer

 
 
Technische Daten
 

Tragetyp: Over-Ear, Kopfband
 
Verbindung: 3,5 mm Klinke
 
Abmessung & Gewicht: - | 260 Gramm
 
Akustiksystem: Geschlossen mit aktiver Geräuschunterdrückung
 
Hersteller:
 
Typ:
 
Design
7.0


 
Sound
7.0


 
Verarbeitung
7.0


 
Total Score
7.0
7/10


User Rating
37 total ratings

 

Pros


Faltbar | Transporttasche | schickes Design

Cons


Leichtes Rauschen durch aktive Geräuschunterdrückung | Klavierlack | übertriebener Bass


0
Posted 19. Dezember 2013 by

 
Testbericht
 
 

Wenn man in einer Großstadt lebt, dann entgehen einem nicht die coolen Typen, die ihre Musik über ein Kopfhörer mit einem roten „b“ konsumieren. Falls einem mal keiner der Beats by Dr. Dre-Träger über den Weg läuft , dann muss man eigentlich nur den Fernseher einschalten. Spätestens dann sieht man in den Fußballspieler oder Promis mit einen der schicken Kopfhörer durch die gegen laufen. Ich habe mich schon immer gefragt, ob die Beats Kopfhörer auch meine Ohren überzeugen können, oder ob es doch mehr ein Statussymbol und Mode-Accessoire ist.

Schon auf der IFA 2013 konnte ich kurz in die neuen Beats Studio 2.0 mit aktiver Geräuschunterdrückung in einer sehr lauten Umgebung reinhören. Jetzt durfte ich die Version 2.0 des Beats Studio nun also ein paar Tage lang mit meiner Musik malträtieren.

Die Beats Studio 2.0 ist ein Over-Ear-Kopfhörer, d.h. nichts anderes, dass die Ohrmuscheln das Ohr umschliessen und nicht auf denen aufliegen. Diese Art der Kopfhörer finde ich persönlich schon mal sehr gut, aber das ist eine persönliche Geschmackssache. Wie die meisten neuen Kopfhörer lässt sich das Audio-Kabel abnehmen. Beats nutzt als Verbindung zum Smartphone ein abnehmbares vierpoliges Kabel mit iPhone-Fernbedienung. Natürlich lässt sich auch ein Android Smartphone anschliessen, aber dann funktionieren die Lautstärke-Tasten nicht.

Aktive Geräuschunterdrückung – Segen und Fluch zugleich

Für die aktive Lärmunterdrückung ist im Beats Studio 2.0 in der rechten Ohrmuschel ein Akku eingebaut. Damit man auch mit der Umwelt kommunizieren kann, hat befindet sich in der linken Ohrmuschel auch noch ein Mute-Taste. Drückt man diesen und hält den im gedrückten Zustand, wird die Musik und die aktive Geräuschunterdrückung deaktiviert.

Beats_Studio_20_1

Zwar ist die Funktion der aktiven Geräuschunterdrückung gerade in lauten Umgebungen sehr gut, aber es hat auch seine Nachteile. Das Feature ist permanent aktiviert und lässt sich nicht abschalten. Bei sehr leisen Musikstücken und in Pausen kann man ein leichtes Grundrauschen wahrnehmen. Wäre es nur dieses Manko, dann würde ich noch ein Auge zudrücken, aber leider ist da noch ein größeres Manko: ist der Akku leer, dass tritt hält zwar bis zu 20 Stunden, aber ist dieser komplett ausgeschöpft, dann verstummt der Beats komplett. Das geht definitiv besser, so wie es Sennheiser mit seinem MM 550 getan hat. Dieser kann auch komplett ohne Strom betrieben werden.

Sound – wuchtiger Bass

Wie schon oben beschrieben funktionieren die Beats Studio 2.0 nur mit Stromversorgung. Auf den ersten Eindruck legen die Beats richtig los. Satter Bass und klare Stimmen. Aber je länger ich selbst die Beats nutze, desto übertriebener klingen die Studio 2.0 von Beats. Das liegt sicher daran, dass alles durch einen Signalprozessor gejagt und verändert wird um die Bässe mehr zu betonen und menschliche Stimmen zu verstärken. Das ganze wirkt relativ spektakulär und erzeugt zumindest den Eindruck, dass Kopfhörer dieses Herstellers besonders gut klingen, aber mir ist das Sounderlebnis zu überzogen. Es ist nur zu empfehlen, dass jeder, der solch hochpreisigen Kopfhörer anschaffen will, diese vor dem Kauf mit der eigenen Musik testet. Hört euch verschiedene Stilrichtungen an, dann könnt ihr besser einschätzen ob der Kauf sich für euch lohnt.

Fazit:

Für mich persönlich verhält sich der Klang des Beats Studio 2.0 zu meinem Lieblingskopfhörern, den Sennheiser Momentum Over-Ear, wie eine gute Pizza zu einem Steak von Rach & Ritchy. Nicht falsch verstehen, auch eine gute Pizza esse ich hin und wieder gerne. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen besagtem Steak und einer Pizza zum annähernd gleichen Preis, dann greife ich doch lieber zum Steak. Und wie sieht es bei Euch aus? Lieber Pizza oder Steak?


Shu

 
Tech-Journalist, Blogger, Social Media Manager und digitaler Nomade. Ein wenig Apple vernarrt, aber auch offen für andere Plattformen & Ökosysteme.


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