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Test – O´Neil THE CRASH – Headset für den harten Alltag

 
 
Technische Daten
 

Tragetyp: Kopfband & Ohr umschliessend
 
Verbindung: Kabel - dreipolig für iPhone, iPad, iPod und Macs
 
Abmessung & Gewicht: 18 x 20 x 10 cm | 400 Gramm
 
Akustiksystem: Geschlossen
 
Frequenzgang: 12 bis 24.000 Hz
 
Impedanz: 32 Ohm
 
Empfindlichkeit: 105 dB
 
Sonstiges: In-Line-Remote & Mikrofon | vergoldete Anschlüsse
 
Design
8.0


 
Sound
8.0


 
Verarbeitung
8.0


 
Total Score
8.0
8/10


User Rating
17 total ratings

 

Pros


Sehr gute Verarbeitung | kräftiger Bass | Tragekomfort | Sehr robust

Cons


Sehr groß | Hoher Preis | Höhen könnten besser sein |


0
Posted 14. Dezember 2012 by

 
Testbericht
 
 

Für einen guten Kopfhörer und Headset gibt man gerne mal den einen oder anderen Euro mehr aus, vor allem wenn der Hersteller verspricht, dass das Headset nahezu unzerstörbar ist. Mal schauen ob das O`Neil und Philips Co-Produktion namens The Crash dieses Versprechen einlösen kann und dabei auch noch gut klingt.

Als ich im September die Nachricht erhielt, dass O´Neil und Philips ein Headset/Headphone auf den Markt bringen würden, habe ich als erstes gedacht: „Die nächste Sportmarke und der nächste Hardware Hersteller tun sich zusammen, also nix besonderes.“ Aber als ich weiterlese und O´Neil und Philips versprechen, dass das Headset nahezu unzerstörbar ist, werde ich hellhörig. Deshalb ließ ich mir das CRASH auch zuschicken um es zu testen.

Unboxing-Video – YouTube Direktlink

Harte Ware

IMG_0671THE CRASH wurde in einem großen Karton angeliefert, obwohl das gute Stück auch hätte gerne ohne Verpackung verschickt werden können, denn schliesslich soll es bis zu einer Tonne Druck aushalten. Im Inneren des Kartons steckte das Headset gut gesichert und ohne viel Schnickschnack. Nicht einmal eine kurze Bedienungsanleitung war enthalten. Aber mal ehrlich, wer braucht bei einem Headset/Headphone schon eine Anleitung.

Das CRASH besteht aus zwei „Komponenten“, dem Kopfhörer selbst und dann noch ein Audiokabel in dem eine Remote mit Mikrofon steckt. Diese sämtliche Tasten wurden von Philips mit gummiert, so dass hier kein Feuchtigkeit eindringen kann. Auf der Rückseite der Kabelfernbedienung befindet sich eine Metalplakette in hinter dem sich auch das Mikrofon versteckt. Der 3,5 mm dreipolige Anschluss ist für  Apple iPhone, iPad und Macs getrimmt, so dass das CRASH an anderen Smartphones, Tablets und Notebooks nicht zwangsweise auch als Headset funktioniert, sondern dann nur als Kopfhörer.

IMG_0678Der Kopfhörer an sich ist riesig und ist gut gepolstert. Interessant ist Anbringung der beiden Ohrmuscheln. Statt die fest am Kopfbügel zu verbinden, wurden diese mit an einem eigenen separaten Aufhängung angebracht. Löst man die Arretierung, dann klappen die Ohrmuscheln auf. Diese Position sieht O´Neil und Philips für den relaxten um den Hals tragen vor. Diese Position macht auch Sinn, da sonst einem das Gesicht vom Kopfhörer zusammengequetscht wird.

Klangerlebnis

Ok, ein paar technische Daten findet ihr schon weiter oben. Aber mal ehrlich, wer schaut schon so genau drauf, es sei denn man ist wirklich vom Fach. Sound ist etwas sehr persönliches. Die einen mögen kräftigen Bass, die anderen schöne Höhen, andere wollen ein ausgewogenes Klangerlebnis, solche Dinge kann man nur erleben, wenn man sich das Philips/O´Neil Crash aufsetzt und Probe hört. Es ist ähnlich wie bei einem Auto: PS, Hubraum, Verbrauch, CO2-Austoß,  Kofferraumvolumen und etc. können einem keine Probefahrt ersetzen. Erst bei der Probefahrt werden die Sinne berührt. Zurück zum Crash: für mein persönliches Klangerlebnis ist es mir etwas zu druckvoll bei den Bässen. Die Höhen sind etwas unklar. Wer kräftige Bässe mag, der wird mit dem CRASH zufrieden sein.

Tragekomfort

IMG_0680Der Kopfhörer ist groß und wuchtig geworden und das macht sich auch beim Gewicht bemerkbar. Knapp 400 Gramm bringt das CRASH auf die Waage, aber auf dem Kopf ist es sehr angenehm, dank der großzügig dimensionierten Polsterung. Diese befinden sich am Kopfband und an den Ohrmuscheln und wurden aus Kunstleder gefertigt. Der Druck ist angenehm und der Kopf wird nicht wie in einer Schraubzwinge zusammengedrückt. Trotzdem sitzt das O´Neil CRASH fest und sicher auf dem Kopf. Man kann also ruhig damit auch Sport betreiben, wobei natürlich, wie bei allen über den Kopf getragenen Kopfhörer, irgendwann es vom Kopf rutscht.

IMG_0682Gut ist auch die im Kabel eingelassene Fernbedienung mit den gummierten Tasten. Einzig fehlt hier vielleicht noch ein Clip um es an der Oberbekleidung festzumachen. An einem iPhone, iPad, iPod und auch an einem Mac angeschlossen, steuert die Remote auch ein wenig das angeschlossen Produkt steuern. Folgende Aktionen kann man dann ausführen

  • Lautstärke regeln
  • Anruf annehmen und beenden
  • Play und Pause,
  • 2 mal drücken des zentralen Buttons: Nächster Song
  •  2 mal klicken und den zweiten Klick halten: Song vorspulen
  • 3 mal klicken: Zum Beginn des Songs, oder wenn der Song am Anfang ist, zum vorherigen Song

Design & Verarbeitung

Über das Design lässt es sich immer wieder streiten. Sicher ist, dass das Design nicht jeden anspricht. Die einen ist das CRASH zu massiv und zu auffällig, während die anderen sicher wieder meinen, dass es durch die dezente Farbe zu unauffällig ist. Ich für meinen Teil finde das schlichte Design der massiven Kopfhörer gut und ansprechend, auch wenn ich mit dem CRASH auf dem Kopf etwas albern wirke.

Kältetest – YouTube Direktlink

Die gewählten Materialen hätten für meinen Geschmack hochwertiger ausfallen können. Das Kopfband sieht aus wie billiges Plastik und auch die Polsterungen hätten bessere Materialien verdient. Ansonsten kann man von der Verarbeitung nicht meckern, Stürze wie im Video zusehen, hält das CRASH aus, genau wie 8 Stunden Tiefschlaf in der Tiefkühltruhe. Dafür mal ein Daumen hoch von mir.

Fazit

Mit THE CRASH ist Philips und O´Neil ein guter Kopfhörer/Headset gelungen und wenn man satte Bässe, ein extrem robustes Gehäuse und guten Tragekomfort sucht, dann ist man mit dem Gemeinschaftsprojekt von Philips und O`Neil an der richtigen Stelle. Abschrecken könnte dann nur der Preis, denn habe ich mir hier für das Fazit übrig gelassen, damit ihr den Test noch komplett durch lest und nicht gleich abspringt. Mit 399,- Euro (UVP) ist THE CRASH kein Schnäppchen, dass man sich mal eben so leisten kann. Aber dafür könnte dieser Kopfhörer auch der letzte sein, den ihr euch anschaffen würdet….

Test-Fazit – YouTube Direktlink

 

Alternativen

Natürlich gibt es noch ähnliche Kopfhörer/Headsets im Preissegment von 200 bis 400 Euro. Ein paar will ich hier auch noch auflisten:

Beats by Dr. Dre Pro
Sennheiser Momentum (zum Test hier auf Gadget Magazin)
Bower & Wilkens P5

Das ist nur eine kleine Auswahl, sicher gibt es da noch wesentlich mehr, die könnt ihr gerne hier in die Comments posten.


Shu

 
Tech-Journalist, Blogger, Social Media Manager und digitaler Nomade. Ein wenig Apple vernarrt, aber auch offen für andere Plattformen & Ökosysteme.


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