Endlich ist es soweit und Motorola bringt nun das Moto X nach Deutschland. In München wurde das Smartphone mit innovativer Sprachsteuerung und Active Display nun der deutschen Presse vorgestellt. Auch Amir und ich sind in die bayrische Hauptstadt gereist um uns das Moto X genauer anzuschauen.

In Sachen Hardware ist das Moto X kein High End Smartphone, sondern ist eher in der oberen Mittelklasse einzuordnen. Das 4,7 Zoll große AMOLED-Display löst mit 1280 x 720 Pixel auf und schafft eine Pixeldichte von ca. 312 ppi. Beim Prozessor nutzt Motorola den eigenen X8 Mobile Prozessor, dieser ist ein Software-optimierter Qualcomm Snapdragon S4Pro Prozessor mit 1,7 GHz Dual-Core CPU, dem ein Quad-Core Adreno 320 GPU zur Seite steht. Zusätzlich kümmern sich zwei Zusatz-Prozessoren um die Sensoren und die Funktionen „Touchless Control“ und „Active Display“. Der Arbeitsspeicher von 2 GB RAM, 16 GB Speicher für eigene Dateien, eine 10-Megapixel-Hauptkamera und eine 2-Megapixel-Frontkamera runden die Moto X ab.

Die Stärken des Moto X liegt nicht in der verwendeten Hardware, sondern liegen hauptsächlich im im Software-Bereich aus. Ab Werk wird das Moto X mit Android 4.4 KitKat ausgliefert. Dank der Funktion „Active Display“ zeigt das Smartphone eingehende Nachrichten auch auf dem ausgeschalteten Bildschirm an. Das erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern spart Energie. Das beste Feature ist aber die dauerhaft aktive Sprachsteuerung „Touchless Control“. Durch das Kommando „Okay, Google now“ kann der Nutzer das Gerät sogar aus dem Ruhemodus wecken. Damit nicht jeder das Smartphone per Spracheingabe nutzen kann, ist die Funktion auf die Stimme des Smartphone-Besitzers beschränkt.

Das Moto X wird ab Anfang Februar in den Farben schwarz und weiß für 399 Euro erhältlich sein. Leider wird zum Start es nicht die Möglichkeit geben das Moto X wie in den USA über den Moto Maker zu personifizieren. Aber was noch nicht ist, dass kann ja noch werden.