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Google Nexus 7 – Pures Android-Vergnügen im handlichen Format

 
 
Technische Daten
 

Prozessor: NVIDIA Tegra 3 mit 1,3 Ghz, Quad-Core-Prozessor mit Campanion Core
 
Speicher: 1GB RAM | 8 oder 16 GB interner Speicher
 
Bildschirm: 7 Zoll iPS-Panel mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln (216ppi)
 
Akku: 4325 mAh Akku
 
Maße: 198,5 x 120 x 10,45mm
 
Kamera: Frontkamera mit 1,2 Megapixel Auflösung
 
Dienste: WiFi 802.11 b/g/n | NFC | GPS | Bluetooth
 
Sonstiges: Mickrofon, Micro-USB
 
Hersteller:
 
Betriebssystem:
 
Design
8.0


 
Verarbeitung
7.0


 
Display
7.0


 
Kameras
5.0


 
Leistung
8.0


 
Ausdauer
8.0


 
Mobilität
9.0


 
Total Score
7.4
7.4/10


User Rating
5 total ratings

 

Pos


Handliches 7 Zoll Tablet mit Android 4.1 alias Jelly Bean, sehr flüssiges Android OS, Leistung ist mehr als ausreichend für jede Lebenslage

Cons


Lautstärkewippe nicht ausgeprägt genug, kein SD-Karten-Slot, nur WiFi-only


0
Posted 27. September 2012 by

 
Testbericht
 
 

Verlockend ist das Google Nexus 7 schon. Es ist mit seinem 7 Zoll Display sehr handlich und bei einem Preis von 199,- für die 8-GB-Variante und 249,- Euro für 16-GB-Variante ein sehr verlockendes Angebot. Wo ist da nur der Haken? Über eine Woche habe ich danach gesucht und hier erfahrt ihr nun, ob ich einen entdeckt habe oder nicht.

Auf der Verpackung mag zwar Google draufstehen, aber gebaut wurde das Nexus 7 von ASUS. Der taiwanische Hersteller hat im preislich wirklich attraktivem Tablet kein Schrott verbaut. Im Nexus 7 steckt ein IPS-Panel, dass wie die meisten 10-Zoll-Tablets über eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln verfügt. Resultierend daraus kommt man auf eine Pixeldichte von 216 ppi. Apples iPad und iPad 2 müssen sich mit 132 ppi dem Nexus 7 geschlagen geben, während das iPad 3 mit 264 ppi das Google Tablet hinter sich lässt. Dank Gorilla-Glas ist das Nexus 7 auch noch gut vor etwas lascher Pflege und Handhabung durch den Menschen geschützt. Subjektive gesehen sind die Farben vom Nexus 7 aber nicht so brillant wie bei einem Toshiba AT300 oder gar einem iPad 3. Trotzdem ist im Display nicht der Haken versteckt.

Unter der Haube: Quad-Core-Prozessor von NVIDIA mit Dampf

Weiter geht es mit der Suche nach dem verstecktem Haken und die Suche führt uns jetzt unter die Haube. Unter der Haube rechnet ein Tegra-3-Quadcore mit 1,3 GHz. Nvidias ARM Prozessor steckt mittlerweile in vielen Smartphones und Tablets mit Android-OS. Die leistung ist allseits bekannt und enttäuscht auch im Nexus 7 nicht. Was aber wirklich den Nutzer Vorteile bringt, ist der Einsatz von Android 4.1 aka Jelly Bean. Es läuft sehr flüssig und glänzt mit purem Android-Erlebnis. In den Benchmarkwerten ausgedrückt sieht es so aus:

Google Nexus 7 (16 GB)
Quadrant Standard
3660
AnTuTu  10808
Vellamo  1739
PassMark PerformanceTest (Overall)  1869
NenaMark2  55,8

Auch sonst ist das Google Nexus 7 schnell und absolut für jeden Einsatz, egal ob zum Zocken, Surfen oder Arbeiten mehr als ausreichend ausgestattet. Besonders da pure Android 4.1 macht mir persönlich am meisten Spass, denn hier wird dem Nutzer dann nicht noch zusätzlich auf die Homescreens als App oder Widget installiert. Im Rahmen von Android 4.1 Jelly Bean und Google Play Store kann dann jeder Nutzer aus diesem Ökosystem selbst installieren was er will.

Google Nexus 7 – Klein aber oho und ohne Haken

Leider muss ich mich nach nur wenigen Tagen des ausprobieren auch schon bald vom Nexus 7 trennen. Aber bis heute habe ich keinen gravierenden Haken gefunden, das einem wirklich hindert das Google Nexus 7 zu empfehlen. Es sind nur Kleinigkeiten, wie zum Beispiel die nicht zu ertastenden Lautstärkewippe. Sehr oft habe ich anstatt die Lautstärke zu verringern, diese erhöht. Die fehlende rückwärtige Kamera, stört mich persönlich überhaupt nicht, da auch ein 7 Zoll Tablet nicht als Kamera genutzt werden sollte. Wie ein 10 Zoll Tablet sieht das fotografieren und filmen mit einem Tablet einfach nur bescheuert aus. Die Qualität der Frontkamera ist für Videochats ausreichend.

Viele werden sich sicher auch über den fehlenden SD-Card-Slot mukieren, aber in Zeiten von Cloud-Speicher sollte das auch nicht wirklich ein großes Problem sein. Bei Google Music kann man seine Musik ablegen, Fotos und Bilder in Google+ und Filme, Videos und TV Shows können über Google Movie erworben werden. Gut eigene Videos kann man dann immer noch in die Dropbox oder Box.net hochladen und von da aus sich diese streamen lassen.

Fazit:

Sehr schönes Tablet, ASUS zusammen Google ein sehr tolles Produkt auf den Markt gebracht zu einem grandiosen Preis. Fast könnte ich in Versuchung gelangen mir ein Nexus 7 zu kaufen, aber leider bin ich zu sehr im Ökosystem von Apple drinne bin das Umfeld von iOS, App Store und so weiter gewohnt. Das ist der einzige Haken am Google Nexus 7. Schade, aber vielleicht kommt schon bald von Apple ein iPad mini zum Konkurrenzfähigen Preis.

Alternativen zum Google Nexus 7:

Natürlich gibt es Alternativen oder wird es noch Alternativen geben, da wäre sicher zum einen Amazons Kindle Fire und dem größeren Bruder, dem Kindle Fire HD. Das Kindle Fire
wird es leistungsmässig nicht mit dem Google Nexus 7 aufnehmen können, während das Kindle Fire HD von der Leistung ebenbürtig sein müsste, hat es aber mit 8,9 Zoll ein größeres Display. Ganz fair wäre ein Vergleich dieser beiden Tablets mit dem Nexus 7 sicher nicht. Auch nicht ganz fair wäre ein Vergleich zum Huawei MediaPad 7 Lite. Das verfügt zwar über ein 7 Zoll Display, aber leider nur einen Dual-Core-Prozessor.

Samsungs Galaxy Tab 7 und 7.7 können wiederum dem Nexus leistungsmässig nicht das Wasser reichen. Es bleibt somit für mich fast nur das Toshiba AT270-101 über, für den Preis kann man sich gleich zwei Google Nexus 7 mit 16 Gb erwerben. Im Grunde ist es nur eine Frage des Geldbeutels und des persönlichen Geschmacks. Schaut Euch um, versucht bei dem Händler um die Ecke mal die Produkte anzufassen und zu erleben und entscheidet euch dann. Auch beim Autokauf macht ihr schliesslich eine Probefahrt um ein Gefühl für das Objekt der Begierde zu bekommen.


Shu

 
Tech-Journalist, Blogger, Social Media Manager und digitaler Nomade. Ein wenig Apple vernarrt, aber auch offen für andere Plattformen & Ökosysteme.


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